So gehts
Es wurde allerorten schon über diese wunderbare Bedienungsanleitung berichtet und verlinkt. Dennoch gibt der Film1 doch einen guten (denkbaren) Überblick über eine neue Realität.
der Ziel ist das Weg
Es wurde allerorten schon über diese wunderbare Bedienungsanleitung berichtet und verlinkt. Dennoch gibt der Film1 doch einen guten (denkbaren) Überblick über eine neue Realität.
Gestern wurden die Neuigkeiten Apples der Welt vorgestellt. Es gab viel “neue” Software zu bestaunen, ein 17″ MacBookPro und dieses und jenes. Im Detail sicherlich einige nette Verbesserungen. Was mich irritiert ist das neue Feature in iPhoto, das eine Gesichtserkennung via Software möglich macht darüber hinaus auch noch Geotagging. Das erscheint mir insgesamt datenschutztechnisch doch etwas knifflig. Da bin ich einmal gespannt wenn die ersten Rückmeldungen aus der Praxis kommen.
Nach Einschätzung des Genossen Wiefelspütz ist der Kompromiss zum BKA-Gesetz wie von der SPD selbst gemacht. Sollte er mit dieser Einschätzung recht haben, wäre das mehr als Besorgnis erregend. Die jungen Leute heutzutage haben immerhin eine Meinung, die man durchaus als kritisch einstufen darf.1 Aber was nützt’s denn, wenn letztlich jeder noch so absurde Überwachungsgedanke eines Innenministers zeitnah in ein Gesetz gegossen wird?
Die (Groß) Demonstration gegen Überwachung und für Datenschutz und mehr Freiheit am Wochenende in Berlin war ganz offensichtlich ein Erfolg. Bis zu 50.000 Menschen1 haben den Forderungen gegen die Überwachung des Staates Ausdruck verliehen. Dieser Einsatz läßt wirklich hoffen – und zwar darauf das der Eine oder die Andere sein bzw. ihr Abstimmungsverhalten in den entsprechenden Gremien nochmals überdenkt und nicht jeden Schwachsinnsvorschlag des Innenministers zustimmt.
Datenschutz ins Grundgesetz ist eine Forderung der Grünen1. Hier bei tagesschau.de kann man seine Stimme unpresentativ dazu abgeben. Wieso kommt von meinen Genossen eigentlich nicht so ein Vorschlag, oder habe ich da etwas übersehen?!
[Nachtrag: bei netzpolitik finden sich hinweise auf gegenteilige Ansichten]
Die taz bietet seit einiger Zeit auch einen Schwerpunkt zum Thema Überwachung. Eine umfangreiche Berichterstattung findet sich hier.
Schweden ist auch nicht mehr das was einmal den Anschein hatte zu sein1 sondern es zeigt einmal mehr, daß sich auch dort die gesellschaftlichen Zustände geändert haben. Ein Atomausstieg der keiner ist2 und ein entstehender, bzw. bestehender Überwachungsstaat 3. Ob man dies als ein Zeichen für ein wirklich überlegenes Bildungssystem werten sollte?
[Nachtrag: Die weitere Entwicklung und Dazugehöriges findet sich hier]
Mal ganz was neues. Aber warum auch nicht mal auf diesem Wege, jeder darf sich selbst überlegen ob er oder sie unveränderbare Merkmale in den Personalausweis1 einbringt oder nicht.
Ein kollektiver Aufschrei, Empörung macht sich breit, bei einigen wohl sogar Ungläubigkeit. Aber können wir wirklich so überrascht tun? Sind wir denn wirklich so naiv, anzunehmen zwei der größten Deutschen Konzerne1 arbeiten nach Recht und Gesetz und haben einen moralischen Ehrenkodex? Tun wir jetzt alle wieder so, als hätten wir von Kapitalismus, Überwachungsstaat und Repression noch nie etwas gehört. Die Überwachung von Mitarbeiten und der Bevölkerung ist ein integraler Bestandteil dieses Wirtschaftssystems das nun einmal auf Ausbeutung beruht. Schön ist es, wenn anlässlich des großen Ausmaßes dieses Skandales noch mal an die Vorratsdatenspeicherung erinnert wird, ob es was nützt?
Echt behauptet: “Unsere Kundendaten sind sicher!” Das ist doch ‘mal eine amtliche Feststellung.